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Verein zur Förderung hundegestützter Interventionen bei Traumatisierung
und posttraumatischen Belastungsstörungen (PTBS) e.V.

Der Verein fördert nach seiner Satzung folgende gemeinnützigen Zwecke:

Förderung der Wissenschaft und Forschung
Förderung des öffentlichen Gesundheitswesen und der öffentlichen Gesundheitspflege

Posttraumatische Belastungsstörungen (PTBS) werden immer häufiger bei Angehörigen der Bundeswehr, insbesondere als Folge von Traumatisierungen bei Auslandseinsätzen, diagnostiziert. Ebenso betroffen von PTBS sind Polizisten, Feuerwehren und Rettungskräfte, die im Rahmen ihres Dienstes traumatische Erfahrungen gemacht haben.

Die Symptome stellen erhebliche Beeinträchtigungen im Alltag und auch im Sozial- und insbesondere Familienleben der Betroffenen dar (Schlafstörungen, Flash-Backs, Suchtverhalten, Aggression, soziales Vermeidungsverhalten, Beeinträchtigung des Soziallebens, Stress). 

Obwohl es eine medizinisch-psychologische Versorgung über die Krankenhäuser der Bundeswehr (BW) und den Psychologischen Dienst der Polizei gibt, werden die Angebote zum Einen oft nicht wahrgenommen, zum Anderen besteht auch während bzw. nach Abschluss der Therapie oft Interventionsbedarf, bei dem hundegestützte Ansätze von Vorteil sein können. Erste Erfahrungen von Diensthundeführern, die bei Rückkehrseminaren der Bundeswehr und Seminaren für PTBS-Betroffene mit ihren ausgewählten Diensthunden anwesend waren, belegen, dass die Hunde:

  • die Gesprächsbereitschaft fördern und damit die Basis für eine Intervention schaffen, 
  • zum Teil massive Schlafprobleme spontan positiv beeinflussen konnten 
  • insgesamt als sehr positiv, auch im Rahmen der Psychotherapie, bewertet wurden.

Daher sollen hundegestützte Interventionen mit PTBS-belasteten Angehörigen der Bundeswehr, Polizei, Feuerwehren und Rettungskräfte und deren Familien in Zukunft vermehrt angeboten werden.