HIT 7

 

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Die Idee, Hunde zur Unterstützung von Zeugen und Opferzeugen in der Vernehmungssituation einzusetzen, wurde bereits vor

über zehn Jahren in den USA aufgegriffen. Heute werden Hunde in der polizeilichen Vernehmung und in klinischen Interviews

regelmäßig eingesetzt, um die (Opfer-) Zeugen sozio-emotional zu unterstützen und die Vernehmungssituation für den Zeugen

angenehmer zu gestalten.

 

Der Abruf von Erinnerungen zum Tatablauf und Täter geht in der polizeilichen Vernehmung, wie auch in Expertenbefragungen

von kindlichen und erwachsenen Opfern von (sexuellen) Gewaltverbrechen, oft mit Stress und Angst einher - selbst wenn gut

ausgebildete Sachbearbeiter sich um eine angenehme Atmosphäre bemühen. Die Herstellung von psychischer und physischer

Entspannung und einer vertrauensvollen Atmosphäre sind für eine optimale Erinnerungsunterstützung unverzichtbar.

 

Die Stressbelastung von Zeugen wird durch den Hund reduziert, was zu einem exakten und detaillierten Gedächtnisabruf tatre-

levanter Erinnerungen beiträgt. In den USA wird zurzeit eine Studie zu den stressreduzierenden und gedächtnisunterstützenden

Effekten eines freundlichen Hundes in der Befragung von Opfern sexueller Gewalt durchgeführt. Die Finanzierung dieser For-

schung durch das National Institute of Health (NIH), der weltweit bedeutendsten Forschungsförderungseinrichtung, unterstreicht

die wissenschaftliche Haltbarkeit und Sinnhaftigkeit dieses tiergestützten Ansatzes.