HIT 7

 

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Die Posttraumatische Belastungsstörung (PTBS) stellt eine mögliche Folgereaktion eines oder mehrerer traumatischen

Erlebnisse dar. Jene Erlebnisse können sowohl an der eigenen Person als auch einer fremden Person erlebt werden.

Zu diesen Erlebnissen zählen beispielsweise: Jegliche Art von Gewalt (psychisch und/oder physisch), Krieg, Gefangen-

schaft, jede Form von Katastrophen, Unfälle oder Krankheiten.

Das Erleben dieser Ereignisse kann zu einem Gefühl von Hilflosigkeit führen. Zusätzlich kann es durch das traumatische

Erleben zu einer Erschütterung des Selbst- und Weltverständnisses kommen. Die Symptomatik der PTBS kann sowohl

unmittelbar, als auch mit Verzögerung (mehrjährig) nach dem traumatischen Geschehen auftreten und wird dann

„verzögerte PTBS“ genannt.  (Flatten, Gast et al., 2011)

 

Quelle: Flatten, G., Gast, U., Hofmann,A.,
Knaevelsrud, Ch., Lampe, A., Liebermann, P.,
Maercker, A.,Reddemann, L., Woller, W. (2011):

S3 - Leitlinie Posttraumatische  Belastungsstörung.                                                                                                                                                                                                                  Trauma & Gewalt 3: 202-210